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TU Berlin

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Quality of (Mobile) Gaming

Prototyp-Screenshot: Tuxracer wird über Netzwerk gestreamt.
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Im Projekt "Quality of Mobile Gaming" geht es darum, den Einfluss von Übertragungsparametern und Umgebungseinflüssen (Nutzungskontext) auf das vom Spieler subjektiv wahrgenommene Spielerlebnis zu untersuchen.

In den Forschungsgebieten der Qualitätswahrnehmung von Audio und Video sind bereits umfangreiche Kenntnisse über den Wahrnehmungsapparat und über den Prozess der Qualitätsbewertung bekannt. Dennoch lässt sich bisheriges Wissen nicht ohne Weiteres auf Spiele übertragen: Im Gegensatz zum Anhören von Musik oder dem Ansehen von Videomaterial beeinflusst der Rezipient aktiv das Geschehen und entscheidet durch sein Tun mit über den Ausgang des Spiels. Hierbei treten völlig neue Interaktionseffekte in den Vordergrund: Immersion und Flow können bewirken, dass Spieler über Stunden ihrer Tätigkeit nachgehen ohne hierfür belohnt zu werden, im Gegenteil: Oft zahlen sie sogar dafür.

Ein tieferes Verständnis der hierbei relevanten Prozesse lässt sich auch auf andere Disziplinen wie E-Learning übertragen und kann hier dabei helfen, die Motivation und Lernerfolge von Lernenden zu steigern. So können beispielsweise Simulationen von Vorgängen (z.B. in der Physik, Chemie aber auch in der Wirtschaft) in Form von Spielen schnell ein intuitives Prozessverständnis schaffen - schneller und womöglich mit mehr Spaß, als dies mit traditionellen Lehrmethoden möglich ist.

Das Projekt wird im Rahmen des Software Campus vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

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