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Quality and Usability LabSubjective assessment and instrumental prediction of mobile online gaming on the basis of perceptual dimensions

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Subjective assessment and instrumental prediction of mobile online gaming on the basis of perceptual dimensions

Motivation

Die Bestimmung der subjektiv empfundenen Qualität des Nutzers (Quality of Experience) von reinem Audio- und Video-Material unterscheidet sich in vielfacher Weise von der Qualitätsbestimmung von Computerspielen. Letztere weisen durch ihren interaktiven Charakter eine Vielzahl an Einflussfaktoren auf. Nicht nur Faktoren komplexer und innovativer Spielsysteme haben einen Einfluss auf die QoE, sondern auch der Spieler selbst. Ein Qualitätsurteil, das sich durch den Vergleich von erwarteter und wahrgenommener Beschaffenheit einer Einheit ergibt, hängt stark von den Vorlieben, Erwartungen und Fähigkeiten des Spielers ab.

Auf dieses noch junge Forschungsgebiet lassen sich nicht ohne Weiteres standardisierte Methoden zur Bestimmung der QoE anwenden. Dies wird bereits dadurch ersichtlich, dass in aufgabenorientierten Mensch-Computer-Interaktionen das Ziel mit minimaler Anstrengung erreicht werden soll. In einem Spiel übt der Spieler jedoch Aufwand aus, um das Ergebnis zu beeinflussen und fühlt sich dadurch emotional verbunden. Neue Konzepte wie Immersion und Flow, einem Zustand des Glücksempfindens während des Gleichgewichts von Fähigkeiten und Herausforderungen, treten somit in Erscheinung.

Eine Analyse des Spielemarktes zeigt, dass der Anteil von mobilen digitalen Spielen (Mobile Games) in den vergangen Jahren stark gestiegen ist. Mobile Games sind in jenem Sinne besonders, da mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets nicht ursprünglich für Spiele entwickelt wurden und diese somit nicht optimal daran adaptiert sind. Dies gilt auch für das neuartige Konzept des Cloud Gamings, bei dem das gesamte Spiele auf einem Server ausgeführt und lediglich das Video- und Audio-Material zum Endnutzer übertragen wird.

 

Ziel des Projekts

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, Methoden zur Bestimmung der QoE von Mobile Games zu entwickeln. Zudem soll basierend auf einer Datenbank mit subjektiven Qualitätsurteilen ein Modell, ähnlich dem bekannten E-Modell, zur Vorhersage der QoE entworfen werden. Folgende konkrete Schritte sind hierzu geplant:

  • Einrichtung und Modifikation einer Testumgebung zur Durchführung von Experimenten mit einem Cloud-Gaming-System für Mobile Games
  • Entwicklung einer Klassifizierung von Spielen zur Auswahl von repräsentativen Spielen und zur Identifizierung von System- und Nutzerfaktoren
  • Erstellung eines Fragebogens, der einen großen Raum relevanter Qualitätsdimensionen abdeckt
  • Identifizierung von qualitätsrelevanten Wahrnehmungsdimensionen und Analyse ihres Einflusses auf die Gesamtqualität
  • Die Analyse der Performance von aktuellen objektiven Metriken, die für unterschiedliche Inhalte und Dienste im Bereich vom Mobile Gaming vorgeschlagen wurden
  • Erstellung eines QoE-Modells basierend auf den Eigenschaften des Spiels, des Systems und des Netzwerks sowie Benutzer- und Kontextfaktoren

 

 

Zeitraum: 
01/2016 - 06/2019
T-labs Teammitglieder:
Steven Schmidt
Finanziert von:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer:
MO 1038/21-1

Publikationsverzeichnis

Impact of Virtual Environments on Motivation and Engagement During Exergames
Zitatschlüssel schmidt2018a
Autor Schmidt, Steven and Ehrenbrink, Patrick and Weiss, Benjamin and Voigt-Antons, Jan-Niklas and Kojic, Tanja and Johnston, Andrew and Möller, Sebastian
Buchtitel 2018 Tenth International Conference on Quality of Multimedia Experience (QoMEX)
Seiten 1–6
Jahr 2018
ISSN 2472-7814
DOI 10.1109/QoMEX.2018.8463389
Ort Cagliari, Italy
Adresse Piscataway, NJ, USA
Monat may
Notiz Electronic
Verlag IEEE
Serie QoMEX
Wie herausgegeben Full
Zusammenfassung Video games and sport are an essential part in the life of millions of people. With recent advances of immersive virtual reality devices such as the HTC Vive, Oculus Rift, or PlayStation VR, the use of virtual environments (VE) for exergames is becoming more and more popular. An exergame combines a physical activity with video game elements by tracking body movements or reactions of user, attempting to engage users in a more enjoyable system. In this paper, we present the results of a subjective experiment carried out with the aim to compare different kinds of virtual environments with each other. A rowing ergometer, connected either to a virtual reality system using a head-mounted display (HMD) or to a CAVE environment, was used as an exergame device. While for rowing experts, fitness and performance improvements are of major interest, we wanted to focus on the motivation and engagement of non-professionals. By means of a series of questionnaires and a follow-up interview, the Quality of Experience of participants using the system was assessed. Measurements include concepts such as flow, presence, video quality and well-being. Results show significant advantages of the HMD as well as of the CAVE compared to a system without a VE for the overall quality, system feedback, and flow. While the CAVE and HMD system mainly differed in their autotelic experience, the HMD was favored by the majority of participants due to a superior feeling of presence.
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