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TU Berlin

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Strategiewahl bei multimodaler Mensch-Maschine-Interaktion
Zitatschlüssel schaffer2010c
Autor Schaffer, Stefan
Buchtitel Tagungsband Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie
Seiten 349
Jahr 2010
ISBN 978-3-89967-661-7
Ort Bremen
Monat sep
Wie herausgegeben abstract
Zusammenfassung Multimodale Systeme setzen sich im Bereich der Mensch-Maschine-Interaktion mehr und mehr durch. Nach Wickens „multiple resource theory`` kann durch das Angebot mehrerer Kommunikationskanäle die menschliche Informationsverarbeitung unterstützt werden, indem auf unterschiedliche kognitive Ressourcen zurückgegriffen werden kann. In diesem Zusammenhang erhofft man sich von multimodalen Schnittstellen eine intuitivere Bedienbarkeit und eine Verringerung der kognitiven Belastung der Benutzer. Im Bereich der modellbasierten Evaluation von Mensch-Maschine-Schnittstellen wird menschliches Verhalten im Umgang mit technischen Systemen bisher zumeist unimodal simuliert. Speziell bei multimodalen Systemen muss dabei die Auswahl von Eingabemodalitäten durch den Benutzer berücksichtigt werden. In dem Beitrag werden Einflussfaktoren auf die Modalitätenwahl dargestellt und Möglichkeiten zur Nutzung der kognitiven Architektur ACT-R zur Simulation von Benutzerverhalten bei multimodaler Interaktion diskutiert. Neben einem allgemeinen Modell für Sprach- und Touchscreen-Interaktion werden Modellierungsansätze ausgewählter Einflussfaktoren aufgezeigt. Die Effizienz der Interaktion kann zum Beispiel davon abhängen, wie viele Interaktionsschritte zur Bearbeitung einer Aufgabe nötig sind. Manche Systeme bieten zusätzlich zur manuellen Bedienung Abkürzungen per Spracheingabe an. Es wird ein Modell zur Auswahl effizienter Modalitäten vorgestellt.
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