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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Alexander Manecke

Lupe

Research Field:

Usability

Research Topics:

  • Connected Home
  • Home automation
  • Smart Meetering
Biography:Alexander Manecke joined Deutsche Telekom Laboratories in 2006 and currently he is working as a research assistant (Wissenschaftlicher Mitarbeiter) at the Quality and Usability Lab of Deutsche Telekom Laboratories, TU-Berlin. He studied computer science at Freie Universität Berlin and has received a diploma in computer science.Address:Quality and Usability LabDeutsche Telekom LaboratoriesTU BerlinWinterfeldstr. 21D-10787 Berlin, Germany
Telefon:
+49 30 8353 58536   E-Mail:

Publications

Einfluss der Audiomodalität auf die Wahrnehmung und Qualitätsbeurteilung (audio-)visueller Stimuli
Zitatschlüssel arndt2013c
Autor Arndt, Sebastian and Bürglen, Juliane and Antons, Jan-Niklas and Schleicher, Robert and Möller, Sebastian
Buchtitel 10. Berliner Werkstatt Mensch-Maschine-Systeme. Grundlagen und Anwendungen der Mensch-Maschine-Interaktion
Seiten 435–441
Jahr 2013
ISBN 978-3-7983-2626-2
DOI 10.14279/depositonce-3843
Workshop Workshop
Ort Berlin, Germany
Adresse Berlin, Germany
Notiz Electronic/online
Verlag Universitätsverlag der TU Berlin
Wie herausgegeben Full
Zusammenfassung Die Beliebtheit von Onlinevideodiensten steigt stetig. Diese Videodienste umfassen sowohl Video-on-Demand (z.B. Filme) als auch Livestreaming Angebote (z.B. Sportereignisse). Vor allem bei letzteren ist darauf zu achten, dass eine gute Abstimmung zwischen Verzögerung zur Liveaufnahme (Zwischenpuffern), Qualität und Bandbreite gefunden wird. Hierbei kann es von Vorteil sein, das Video in einer mittleren Qualitätsstufe weiterlaufen zu lassen und die Audiospur auszuschalten, um Bandbreite einzusparen. In diesem Zusammenhang ist von Interesse, wie die Videoqualität bei variierender Audiospur wahrgenommen wird. Im vorliegenden Versuch wurde eine Videosequenz gewählt, welche in der Videomodalität bezüglich ihrer Qualität variiert wurde. Das Video wurde teilweise mit und ohne Audiospur dem Probanden vorgespielt. Von den Probanden wurde zum einen ein Qualitätsurteil auf einer 7-stufigen Skala erfasst, wie es in Standardqualitätstests üblich ist, des Weiteren wurde ein Elektroenzephalogramm (EEG) gemessen. In der Qualitätsbewertung, dem Mean Opinion Score (MOS), konnte wie erwartet ein signifikanter Abfall des Urteils mit stärker werdender Störung festgestellt werden, zusätzlich gab es signifikant schlechtere Bewertungen für Videosequenzen ohne Audio als mit Audio (die Aufgabe der Probanden war es lediglich die Qualität des Videos zu bewerten). Bei den EEG Signalen wurde jeweils die P300 extrahiert. Hier konnte beobachtet werden, dass je größer die Videostörung war, desto größer war auch die P300 Amplitude. Dieser Versuch stellte einen Zwischenschritt dar, um ein EEG Paradigma zur Untersuchung vorbewusster Störungswahrnehmung (Antons et al., 2012) von rein unimodalen (nur Audio oder nur Video) auf audiovisuelle Stimuli übertragen zu können. Dies konnte hiermit gezeigt werden. Wir schlussfolgern, dass stärker gestörte Stimuli zu einem höheren kognitivem Aufwand bei der Verarbeitung führen. Im nächsten Schritt soll untersucht werden, inwiefern auch bei audiovisuellen Medien mit Qualitätsvariation eine vorbewusste Störungsverarbeitung stattfindet.
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